Tatsächlich können Nicht-Residenten eine Hypothek für eine Immobilie in Spanien aufnehmen. Um in dieser Angelegenheit fortzufahren, ist es notwendig, eine NIE (Steuernummer) und Einkommensnachweise zu erhalten. Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall höhere Zinssätze und strengere Anforderungen gelten als für Residenten.
Verfahren zur Erlangung einer spanischen Hypothek als Ausländer
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine NIE-Nummer erhalten. Die Número de Identificación de Extranjeros (NIE) ist für jede finanzielle oder immobilienbezogene Transaktion obligatorisch.
Bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor: Stellen Sie bitte sicher, dass Sie alle erforderlichen Unterlagen bereithalten, einschließlich gültiger Reisepässe, Adressnachweis, Einkommensnachweise (drei bis sechs Monate Gehaltsabrechnungen oder Kontoauszüge) und aktuelle Steuererklärungen.
Sorgen Sie für eine ausreichende Anzahlung: Bei Nicht-Residenten ist in der Regel eine Anzahlung von 30–40 % des Immobilienwerts erforderlich, zusätzlich zu weiteren 10–15 % für Transaktionsgebühren, Steuern und Notarkosten.
Holen Sie eine Vorabzusage ein: Falls Sie eine Vorabgenehmigung (Pre-Approval/Pre-Qualification) zur Bestimmung Ihrer Kreditwürdigkeit benötigen, empfehlen wir, spanische Banken zu kontaktieren. Bitte beachten Sie, dass dies üblicherweise bei einer Schulden-Einkommens-Quote von 30–40 % gedeckelt ist.
Immobilienbewertung: Sobald eine Immobilie identifiziert wurde, wird die Bank eine Bewertung durchführen, um deren Wert zu bestätigen.
Beurkundung: Der Hypothekenprozess dauert in der Regel 6–8 Wochen bis zur abschließenden Unterzeichnung.
Residenten-Hypotheken stehen Personen zur Verfügung, die im Land wohnen und dort Steuern zahlen, und bieten höhere Beleihungswerte (LTV) (bis zu 80 %) sowie wettbewerbsfähigere Zinssätze. Nicht-Residenten-Hypotheken richten sich an ausländische Käufer, unterliegen jedoch höheren Anzahlungen (30–40 %), niedrigeren LTVs (60–70 %), höheren Zinssätzen und strengeren Einkommensnachweisen.
Nicht-Residenten können im Allgemeinen 60 % bis 75 % des Immobilienwerts als Hypothek erhalten und benötigen eine Anzahlung von 25–40 %, wobei dies je nach Land und Kreditgeber variiert. Im Vereinigten Königreich ist es üblich, das Vier- bis Sechsfache des Jahresgehalts zu leihen. In Spanien hingegen ist es üblicher, bis zu 60–70 % des Jahresgehalts zu leihen, oft zu höheren Zinssätzen.
NIE-Nummer (Número de Identificación de Extranjero): Dies ist eine verpflichtende Voraussetzung für alle finanziellen Transaktionen.
Ein gültiger Reisepass oder Ausweis ist zur Identifikation erforderlich.
Bitte legen Sie Unterlagen vor, die Ihr Einkommen belegen. Bitte legen Sie die letzten drei bis sechs Monate Gehaltsabrechnungen, aktuelle Steuererklärungen und Arbeitsverträge vor, um Ihre Zahlungsfähigkeit nachzuweisen.
Kontoauszüge: Es sind in der Regel drei bis sechs Monate nachzuweisen, um Ersparnisse und finanzielle Stabilität zu dokumentieren.
Schufa-/Kreditbericht: Bitte legen Sie einen Bericht aus Ihrem Heimatland vor, der bestätigt, dass keine offenen Schuldenprobleme bestehen.
Vermögenswerte & Schulden: Bitte geben Sie eine Liste aller sonstigen Immobilien, die Sie besitzen, sowie Angaben zu aktuellen Hypotheken oder Schulden an.
Um für eine Hypothek in Spanien in Betracht gezogen zu werden, müssen Sie Unterlagen vorlegen, darunter Ihre NIE-Nummer (Steuer-ID für Ausländer), einen gültigen Reisepass, Einkommensnachweise (drei bis sechs Monate Gehaltsabrechnungen, letzte Steuererklärung), sechs Monate Kontoauszüge, einen Kreditbericht sowie Angaben zu bestehenden Schulden und Grundbuchauszügen, falls zutreffend. Selbstständige müssen zwei bis drei Jahre Steuererklärungen einreichen.
Es gibt mehrere Hypothekenoptionen für Nicht-Residenten, die Immobilien an der Costa Blanca kaufen möchten.
Wesentliche Hypothekenarten in Spanien für ausländische Käufer:
Festzins-Hypotheken: Die Zinssätze bleiben über die Laufzeit konstant und bieten Planbarkeit sowie Schutz vor Zinserhöhungen. Diese sind derzeit stark nachgefragt.
Variabel verzinsliche Hypotheken: Diese Zinssätze sind an den Euribor gebunden und ändern sich periodisch (z. B. alle 6 oder 12 Monate). Sie bieten anfänglich niedrigere Raten, bergen jedoch ein höheres Risiko.
Gemischte (Hybrid-)Hypotheken: Eine Kombination aus einem festen Zinssatz für eine Anfangsperiode (z. B. 2–10 Jahre) und anschließendem variablen Zinssatz für die Restlaufzeit wird empfohlen.
Nicht-Residenten-Hypotheken: Wir freuen uns, maßgeschneiderte Produkte für Personen anzubieten, die nicht in Spanien wohnen; diese weisen oft höhere Zinssätze (3–5 % Stand Mitte 2025) und niedrigere Beleihungswerte im Vergleich zu Angeboten für Residenten auf.
Private-Banking-Darlehen: Personen mit erheblichen finanziellen Mitteln suchen häufig Private-Banking-Lösungen, wenn sie Kredite über 3 Mio. € benötigen. Diese Institute bieten bekanntlich größere Flexibilität, darunter nur Zinszahlungen und maßgeschneiderte Rückzahlungspläne, um den unterschiedlichen Bedürfnissen wohlhabender Kunden gerecht zu werden.
Es ist tatsächlich möglich, dass Nicht-Residenten eine Hypothek für ein Ferienhaus oder eine Investitionsimmobilie in Spanien erhalten. Finanzinstitute gewähren in der Regel Kredite in Höhe von 60–70 % des Immobilienwerts (LTV). Eine Anzahlung von 30–40 % des Gesamtpreises ist erforderlich, zuzüglich 10–15 % für Gebühren. Die Kreditvergabe basiert auf dem persönlichen Einkommen, nicht auf den Mieteinnahmen.
Sie können sich an jedes Finanzinstitut in Spanien wenden, um Ihre Hypothek zu beantragen.
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